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Wie viel kostet eine Website?

Kurz und bündig erklärt

Ob Start-Up, Gründung oder Relaunch – fast jeder Unternehmer und Selbständige braucht irgendwann eine eigene Website. Spätestens dann stellt sich die Frage: Wie viel kostet eine professionelle Website? Wir geben eine Antwort auf diese Frage.

Wie viel kostet eine Website? Es geht auch kostenlos.

Am günstigsten ist es immer, wenn man es selbst macht. Das gilt auch für die Website. Tatsächlich gibt es diverse Möglichkeiten, sehr günstig bis umsonst zu einer neuen eigenen Web-Präsenz zu kommen, beispielsweise mithilfe eines CMS (Content Management Systems). 

Mit am bekanntesten in diesem Zusammenhang ist WordPress. WordPress bietet gleich eine ganze Reihe von Vorteilen. 

  1. Es ist extrem weit verbreitet
  2. Dadurch gibt es eine riesige Zahl verfügbarer Themes, Plugins und Templates
  3. Sowohl WordPress als auch die Themes und Plugins erhalten regelmäßige Updates
  4. Der Nutzer kann Änderungen selbst vornehmen, ohne Programmierkenntnisse
  5. WordPress eignet sich für Einsteiger und Profis

Nachteile? Gibt es nur wenige. Dadurch, dass WordPress allen Nutzern gerecht werden möchte, ist es extrem breit aufgestellt – und schleppt so im Code jede Menge Ballast mit, den Du eigentlich nicht brauchst. Das bremst Deinen Pagespeed etwas ein. Zudem spart der Aufbau einer eigenen Website mit WordPress zwar Kosten, ist aber für Anfänger aufgrund der Fülle an Möglichkeiten sehr komplex. Schnell wird mal etwas übersehen, beispielsweise der Look der Website in der Mobilansicht, Verlinkungen oder andere Details.

Wer die Kosten seiner Website gering halten möchte, aber mit WordPress nicht bei 0 starten will, kann auf vorgefertigte Templates zurückgreifen, beispielsweise auf Themeforest. Vorteil: Für wenig Geld gibt es hier etliche Vorlagen für fast jedes Business-Konzept. Nachteil: Deine Website sieht aus wie die meisten anderen – und nicht immer lassen sich die Templates problemlos auf Deinen Ansatz übertragen. Auch hier musst Du für brauchbare Ergebnisse etwas Zeit, Schweiß und Hirnschmalz investieren.

Eine weitere Option ist Wix. Hier lassen sich Websites kinderleicht erstellen, allerdings sind die Möglichkeiten deutlich beschränkter als bei WordPress und wichtige Funktionen sind kostenpflichtig. Prinzipiell kannst Du damit aber ebenfalls die Kosten Deiner Website auf 0 drücken.

Ist die kostenlose Lösung sinnvoll?

Wir sind eine Agentur, also sollte man annehmen, unsere Antwort lautet “Nein”. Tatsächlich ist eine selbst erstelle Website allerdings durchaus sinnvoll, unter bestimmten Voraussetzungen:

  1. Dein Budget gibt nicht mehr her
  2. Du bist bereit und fähig, Dich mit den Funktionen des CMS auseinanderzusetzen
  3. Du denkst an Details wie responsives Design, aktuelle Rechtstexte etc.

Im Rahmen unseres Webangebots haben wir aufgelistet, welche Aufgaben beim Erstellen einer Website auf Dich zukommen (und was davon wir Dir abnehmen). Hier die Tabelle – als kleinen Anhaltspunkt, worauf Du zu achten hast:

 Wenn DU die Website erstellstWenn WIR die Website erstellen
Bildauswahl
Texterstellung
Hosting Einstellungen
Datenbank erstellen
Webdesign
Bilder einpassen
Text einpassen
Bilder optimieren
Text optimieren
Responsives Design
Erstellung Impressum
Erstellung Datenschutz
Cookie-Banner
Google Fonts lokal
Caching einrichten
Layoutfehler korrigieren
Aktualisierungen

Hast du all diese Punkte im Griff, kannst Du Deine Website kostenlos selbst erstellen. Falls das Dein Ziel ist: Keine Angst vor der langen Liste. Für alles gibt es im Web Lösungen, oft schon vorgefertigt. 

Wie viel kostet eine Website vom Webdesigner?

Wer den Aufwand einer selbst erstellen Website scheut, sich ein professionelleres Design, höheren Pagespeed oder insgesamt mehr Professionalität bei seinem Web-Auftritt wünscht, findet die Lösung in einem Webdesigner oder einer Webagentur.

Der Unterschied: Beim Webdesigner handelt es sich in der Regel um eine Einzelperson, die sich auf das Erstellen von Websites spezialisiert hat, eine Webagentur bietet darüber hinaus noch andere Service-Leistungen an und besteht meist aus mehreren Mitarbeitern oder einem Team. Der Webdesigner arbeitet in der Regel günstiger, dafür bietet die Agentur besseren Service.

Die Kosten hängen von mehreren Faktoren ab:

  1. Wie lange ist der Webdesigner schon am Markt und wie ist seine Auftragslage?
  2. Auf welcher Basis wird die Website erstellt (z. B. WordPress vs Typo3)
  3. Von wo aus arbeitet der Webdesigner?
Es lohnt sich, schon im Vorfeld über diese Punkte nachzudenken, außerdem solltest Du Folge- oder Abokosten wie die Website-Pflege im Auge behalten. Ausländische Webdesigner können oft günstigere Stundensätze anbieten, allerdings findet die Kommunikation meist in Englisch statt, wodurch Text-Optimierungen oder auch OnPage SEO auf Deutsch meist nicht möglich sind.
 
Doch wie viel kostet nun eine Website?
 
Das hängt von Deiner Website ab. Je aufwändiger und umfangreicher die Seite, desto teurer (ist ja naheliegend). Die Stundensätze liegen durchschnittlich bei gut 70 Euro, je nach Region unterschiedlich. Für eine fertige Website werden nach Experten-Einschätzungen, beispielsweise von Pixelwerker, mindestens 2.400 Euro fällig. Dazu kommen Marketing- und SEO-Kosten von rund 500 Euro/Monat, um die Website erfolgreich zu betreiben. Instandhaltungs- und Service-Kosten nicht mit einberechnet. 
Wie viel kostet eine Website?

Beim Erstellen einer Website hat ein Webdesigener vielerlei Aufgaben zu erfüllen.

Muss eine professionelle Website so viel kosten?

Die Antwort lautet leider: ja. Zumindest, sofern Du ein hoch individuelles Design wünschst und vielleicht auch noch ein paar Zusatzfunktionen benötigst. 

Geht es Dir um einen professionellen Auftritt, bei dem Du das Design aber weitgehend der Agentur überlässt, geht es auch günstiger. Mehr Infos dazu in unserem Angebot weiter unten oder hier. Das ist möglich, da wir in diesem Fall auf die Erfahrung unserer Webdesigner sowie verschiede Templates zurückgreifen und diese passend zu Deinem Unternehmen umgestalten und aufbauen können. Der wesentliche Faktor ist allerdings, dass das Design nahezu komplett bei uns liegt. Das führt zu zwei Vorteilen:

  1. Du erhältst ein sehr stimmiges und hochwertiges Webdesign – wir sind Profis und wissen, was gut aussieht, schnell lädt und funktioniert
  2. Wir sparen Zeit und Dir damit Kosten

Achte auf die laufenden Kosten

Einen Punkt, den Du – mehr noch als die Kosten der Website-Erstellung – im Auge behalten solltest, sind die laufenden Kosten. 

Prinzipiell hat Pixelwerk Recht: Wer eine Website betreibt, sollte dafür sorgen, dass diese auch gefunden wird – und das kostet Geld. 500 Euro mag etwas hoch angesetzt sein, das Budget für Marketing und SEO hängt aber von vielen Faktoren wie Deinen Zielen, Deiner Unternehmensgröße und Deiner bereits vorhandenen Bekanntheit ab. Es macht aber in jedem Fall Sinn, nach der Erstellung der Website weiter etwas Geld und Zeit zu betreiben, damit die Website zu einem Erfolg wird.

Neben dem Marketing gehören auch Service-Pauschalen zu den laufenden Posten. Ein Update- und Backup-Service ist sinnvoll, sollen regelmäßig Daten auf der Website ausgetauscht werden, macht es Sinn, auch das mit dem Webdesigner zu verhandeln (oder die Änderungen in WordPress selbst vorzunehmen).

Dazu kommen noch die Kosten für das Hosting. Hier lohnt es sich, nicht am falschen Ende zu sparen. Ein schnelles Hosting (z. B. von Kingsta oder webgo) hebt Deinen Pagespeed deutlich an, führt so zu einem besseren Google-Ranking und, vor allem, zu einem besseren Besucher-Erlebnis (man spricht hier von User Experience oder UX), einer der wichtigsten Faktoren einer Website. 

30 Euro pro Monat solltest Du für das Hosting einrechnen, damit Deine Website flüssig läuft. Günstige Angebote von Ionos oder Domainfactory eignen sich vor allem für Einsteiger und sind für alle Website-Betreiber empfehlenswert, die ihre Kosten genau im Blick behalten müssen, erreichen aber nicht die Performance eines wirklich hochwertigen Hostings.

Was gibt es noch?

Ein letzter Punkt noch: Investiere beim Erstellen der Website auch ein paar Euro in OnPage-Seo. Dabei werden Deine Seiten auf bestimmte Keywords optimiert, eine Sitemap erstellt, Bildgrößen reduziert, Links angepasst und vieles mehr – die optimale Grundlage für ein gutes Google-Ranking.